Von den Staufern zu den Teckern

Samstag, 3. Juli 2021; 55km
Eine Region voller Geschichten und Sagen. Die Alb ganz neu entdecken. Nach der Fahrt mit dem Bus von Owen an den Furtlepass startet die Tour zunächst über das Kalte Feld. Tolle Ausblicke garantieren die Kaiserberge Stuifen und Rechberg. Nach dem Aufstieg führt der Weg entlang des herrlichen Filstals durch kleine Dörfer. Schließlich runden Ausblicke der Blauen Mauer die Tour auf der letzten Etappe zurück nach Owen ab. 

Aussicht vom Hornberg

Rückblick vom Samstag, 3. Juli

Wandern am Limit – 55km vom Furtlepass zurück nach Owen

Owen. Pünktlich um 4 Uhr morgens startete der Bus mit der Wandergruppe um Wanderführer Dieter Bounin ab Owen zum Furtlepass bei Degenfeld. Leider musste vielen Interessierten bei der Anmeldung eine  Absage erteilt werden. Aufgrund der Corona-Trainingspause hatte so mancher Teilnehmer doch etwas Bedenken, die Tour zu schaffen. Jedoch sind alle um 20 Uhr gut und glücklich in Owen angekommen, wenn auch mit kleinen Blessuren wie Blasen, Muskelkater usw. Auch ein Team des Alblust-Magazins waren dabei, um über die Tour mit Bildern und Text im Juni-Magazin 2022 zu berichten. Wolfgang, der noch nie so viel gewandert ist, hatte es tatsächlich auch geschafft.

Herrliche Aussichten und ein wunderbarer Sonnenaufgang begleitete die Gruppe auf dem Weg vom Hornberg über das Kalte Feld hinunter zur Reiterleskapelle. Mit der weit entfernten Teck und der lang gezogenen Blauen Mauer im Blick ging es hinauf zu den Stauferbergen Stuifen und Rechberg. Auf dem Weg ins Tal nach Ottenbach fühlte man sich wie im Allgäu. Die Kaffeepause bei der Ottenbacher Bäckerei war obligatorisch. Mit flottem Schritt weiter nach und durch Eislingen, denn es  lockte der Mittagstisch auf der Terasse der  Sportgaststätte bei Manzen. 

Aussicht vom Hohenrechberg

Frisch gestärkt ging es dann übers Land durch Ursenwang und Eschenbäche nach Gammelshausen. Dort wurden die Trinkvorräte nochmals aufgefüllt. Panorama pur dann auf dem „Schwäbische-Sprüche-Weg“ bei Dürnau. Leider war keine Zeit für diese Sprüche vorhanden. Einige Teilnehmer konnten die Worte leider nicht lesen, geschweige verstehen.  Boller Heide, Silberpappel, ein paar Stationen des „Sinneswandel“ und das Tempele waren dann die nächsten Highlights auf dem Weg bis zum kräftezehrenden Aufstieg ab Eckwälden zur Grünbrücke über die Autobahn nach Weilheim. Sämtliche Kräfte wurden nochmals gesammelt. Der Aufstieg über das Hörnle war ja ab Weilheim in Sichtweite. Den Bissinger See wollte keiner mehr sehen. Einige wollten tatsächlich die Höhenmeter über das Hörnle packen, doch letztendlich wurde dann der Weg an der Sigelshütte vorbei gewählt. Leichter Nieselregen begleitete  die Gruppe hinunter zum Owener Bahnhof. „Bei der Herbsttour rund um den Blautopf sind wir wieder dabei, du auch!?“

Letzte Rast bei Weilheim

Herzlichen Dank für die Unterstützung bei Heba als „GPS-Navigator“ und Peter als „Schlusslicht mit der Gelben Weste“.  Auf den Bericht von Wolfgang und die Bilder von Thomas sind wir natürlich sehr gespannt.

Tourdaten: Start 5 Uhr, Ankunft 20 Uhr; Tourlänge 55,2 km; Aufstiege 1119 m; Abstiege 1360 m